Die Röhrenjeans – Must Have und No Go

Die Röhrenjeans â€
© Idhren

Uns Deutschen wird nachgesagt, dass wir modisch ein wenig hinterwäldlerisch daherkommen. Das mag für einige Provinzstädte sicherlich zutreffen, aber das ist in anderen Nationen genauso. Und wer sich in den Metropolen wie Düsseldorf, Berlin oder Hamburg umschaut, wird eines Besseren belehrt.
Es gibt allerdings eine Modesünde, die in Old Germany vielleicht ein bisschen mehr ins Auge fällt…

Es ist unbestritten, dass wir Deutschen im Vergleich mit anderen europäischen Ländern die korpulentesten Einwohner haben – Tendenz steigend. Und es ist liegt in der Natur des Menschen, immer das haben zu wollen, was wir nicht haben. Beispielsweise möchten Rothaarige brünett und Schwarzhaarige blond sein. Tabus werden in diesem Streben manchmal ignoriert. So ähnlich stellt es sich bei figürlichen Hindernissen dar. Was nicht passt, wird passend gemacht!
Man sieht sie überall auf den Straßen: die Röhre. Das Gros der Röhrenjeansträgerinnen dürfte unter zwanzig sein. Und meistens ist ein junges Alter ein Garant dafür, so ziemlich ALLES tragen zu können, was die Modepalette so hergibt. Doch bei der Röhre ist das wie bei bauchfreien Shirts: Der Eyecatcher wird manchmal zum Eyeshocker. So täten sich einige Mädels selbst einen Gefallen, indem sie eine Faustregel beachten:
Eine Bootcut kaschiert kräftige Beine, während eine Tightcut Jeans diese unterstreicht.
Also, wer eher mit Rubensformen gesegnet ist, sollte vielleicht die
Röhrenjeans
auslassen und etwas anderes Schönes von sich betonen.

Aber eines ist ja wohl klar: Jedes pummlige weibliche Wesen ist tausendmal schöner als die klapperdürren und nur aus Haut und Knochen bestehenden Magermodels! Und die Männer mögen sowieso seit jeher lieber Rundungen…


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